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Daniel Oss (hier bei der Tour Méditerranéen) verbuchte sein bisher bestes Saisonresultat. (©Sirotti.)
Daniel Oss (hier bei der Tour Méditerranéen) verbuchte sein bisher bestes Saisonresultat. (©Sirotti.)

Oss Etappendritter, Hushovd Gesamt-Fünfter

17. Februar 2013

Daniel Oss vom BMC Racing Team belegte am letzten Tag der Tour du Haut Var den dritten Etappenrang. Mannschaftskollege Thor Hushovd gewann am Sonntag den Massensprint und wurde Sechster. Aber es reichte nicht, um die Gesamtführung zu verteidigen.

BMC Racing Team hat sich gut präsentiert
Mehr als zwei Dutzend Fahrer bildeten kurz nach dem Start des 207 Kilometer langen Rennens eine Fluchtgruppe. Mit dabei waren auch Martin Kohler und Amaël Moinard sowie Daniel Oss vom BMC Racing Team. Am Ende war nur noch Oss mit dabei. Als die Gruppe zerfiel und der Vorsprung von maximal vier Minuten zu schrumpfen begann, sei es schwer gewesen zu wissen was hinten abging, sagte Daniel Oss. "Es war auch schwierig, mit den Direktoren und meinen Teamkollegen zu sprechen. Manche Jungs in der Gruppe wollten es unbedingt ins Ziel schaffen, andere nicht. Es war hart den ganzen Tag da draussen. Aber während des Rennens wurde automatisch selektiert", beschrieb der Italiener.

Hushovds Gruppe 14 Sekunden dahinter

Auf den letzten Kilometern hatte die Gruppe weniger als eine Minute Vorsprung. BMC Racing Team Assistant Director Fabio Baldato sagte zu Oss, dass er den Kapitänen folgen sollte und dass Mathias Frank und Manuel Quinziato hinten die Jagd für Hushovd starten sollten. Aber die Ausreisser wurden nicht eingeholt und Daniel Oss unterlag im Sprint dem Tagessieger Lars Boom (Blanco Pro Cycling Team) sowie dem Gewinner der Gesamtwertung, Arthur Vichot (FDJ), der am letzten Anstieg noch Anschluss an die Spitze fand. "Ich habe mich heute nach dem Tag in der Spitzengruppe etwas müde gefühlt, aber ich freue mich über die gute Form und bin stolz auf das Team", betonte Oss. Hushovds Gruppe kam 14 Sekunden später ins Ziel, dadurch rutschte der Führende nach der ersten von zwei Etappen auf den fünften Gesamtrang zurück. "Natürlich bin ich enttäuscht, dass ich den Sieg nicht holen konnte, aber mein Triumph am Samstag und die Tatsache, wie ich mich heute gefühlt habe, geben mir viel Selbstvertrauen und spornen mich an", zog der Norweger eine zufriedene Bilanz.