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Greg Van Avermaet (ganz links) fuhr für das BMC Racing Team am Sonntag auf Platz drei. (©BMC/Tim De Waele.)
Greg Van Avermaet (ganz links) fuhr für das BMC Racing Team am Sonntag auf Platz drei. (©BMC/Tim De Waele.)

Greg Van Avermaet Dritter bei Gent-Wevelgem

24. März 2013

Greg Van Avermaet sprintete am Sonntag bei Gent-Wevelgem auf Rang drei. Damit eroberte er wie schon im Jahr 2008 einen Podestplatz in einem Frühjahrsklassiker.

Resultat bringt Selbstvertrauen
Greg Van Avermaet war Teil einer Gruppen von etwa einem Dutzend Fahrern, die 60 Kilometer vor dem Ziel weggefahren waren. Aufgrund von Schneefall wurde das 183,4 Kilometer lange Rennen verkürzt. Den Sieg sicherte sich Peter Sagan (Cannondale Pro Cycling Team), der solo gewann, nachdem er innerhalb der letzten vier Kilometer attackiert hatte. Greg Van Avermaet, der auch 2008 bei einem Frühjahrsklassiker auf dem Podium stand - nämlich als Dritter bei E3 Prijs Vlaanderen-Harelbeke - musste sich dem Zweitplatzierten Borut Bozic (Astana Pro Team) geschlagen geben. Sie kamen 23 Sekunden hinter dem Sieger ins Ziel. "Als Sagan ging, habe ich versucht ihm zu folgen, aber es war nicht möglich. Ich denke, dass Sagan im Moment etwas stärker ist als der Rest von uns. Aber ich glaube nicht, dass es ein schlechter Sprint war. Das gibt mir Selbstvertrauen. Meine Form war schon bei Mailand-San Remo und E3 gut. Nach dem heutigen Tag ist es für mich und mein Team schön zu sehen, dass ich in einer guten Verfassung bin. Ich habe dieses Resultat heute für den Kopf gebraucht", sagte der Belgier.

Teamstärke gezeigt
An einem kalten und windigen Tag waren sieben der acht gestarteten BMC Racing Team Fahrer in einer vorderen Gruppe mit etwa 50 Mann in einer der ersten entscheidenden Phasen mit dabei. Im Gegensatz zu E3 Prijs Vlaanderen-Harelbeke am Freitag - als es nur Daniel Oss nach vorne schaffte und dann Dritter wurde - habe das Team heute Mannschaftsstärke gezeigt", kommentierte BMC Racing Team Assistant Director Fabio Baldato. "Es war sehr zufriedenstellend, dass so viele von unserem Team vorne präsent waren und so gut zusammen gearbeitet haben. Unser Plan war es, Thor Hushovd zu beschützen, weil wir dachten, dass es mit 30 oder 40 Fahrern zum Massensprint kommen würde. Wir wollten das Rennen aktiv gestalten." Thor Hushovd war der best platzierte BMC Racing Team Fahrer auf dem 17. Platz. Er habe sich gut gefühlt, in den härtesten Momenten habe jedoch ein bisschen etwas gefehlt. "Ich hoffe, dass das am kommenden Wochenende bei der Flandernrundfahrt und dann bei Roubaix nicht so sein wird", blickte der Norweger voraus.

Hier hören Sie mehr Kommentare von Fabio Baldato, Thor Hushovd und Greg Van Avermaet (auf Niederländisch) auf der BMC Racing Team Audio Line:
www.bmcracingteam.com/index.php