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Schnee in Cadel Evans' Gesicht zeigt die extremen Wetterbedingungen. (©BMC/Tim De Waele.)
Schnee in Cadel Evans' Gesicht zeigt die extremen Wetterbedingungen. (©BMC/Tim De Waele.)

Giro d'Italia, 15. Etappe: Evans verlor keine Zeit

19. Mai 2013

Cadel Evans vom BMC Racing Team blieb bei den Favoriten auf die Gesamtwertung und zeigte sich bei der Bergankunft auf dem schneebedeckten Col du Galibier am Sonntag kämpferisch. Er behielt beim Giro d'Italia seinen zweiten Gesamtrang.



Wetter spielte eine Rolle
Cadel Evans attackierte 700 Meter vor dem Ziel auf dem Weg zu einem achten Etappenrang. Der Tagessieg ging an Giovanni Visconti (Movistar Team). Cadel Evans kam zeitgleich mit dem Gesamtführenden Vincenzo Nibali (Astana Pro Team) und fast allen Favoriten ins Ziel. Er liegt 1:26 Minuten hinter Platz eins und es folgen noch sechs Etappen. "Unter diesen Bedingungen war es kein perfekter Tag für eine Attacke. Es lief nicht schlecht und ich bin wenigstens zurück auf meinem Level. Es gab keinen Zeitverlust, aber ich habe auch keine Sekunde gewonnen", kommentierte der Australier. Ein Faktor sei unkontrollierbar gewesen, sagte Cadel Evans: Das Wetter. "Als Fahrer unter diesen schwierigen Witterungsbedingungen gesund zu bleiben ist nicht einfach. Das Wetter wechselt schneller als man seine Kleider wechseln kann. Es folt nun die dritte Rennwoche nach einer ersten, die härter als erwartet war und einer zweiten, die aufgrund des Wetters schwieriger war als erwartet."

Gute Unterstützung erhalten
Am Montag folgt beim Giro d'Italia der zweite Ruhetag im dreiwöchigen Etappenrennen. Am Dienstag wartet eine 238 Kilometer lange Etappe mit einer Bergankunft. Das Feld fuhr am Sonntag gemeinsam auf den ersten Anstieg der 145 Kilometer langen Etappe. Das Ziel befand sich 4,25 Kilometer unterhalb des Gipfels von Les Granges du Galibier (Pantani Monument). Das Befahren bis ganz oben war aufgrund des Schnees nicht möglich. Er sei beeindruckt gewesen, wie die Mannschaft Cadel Evans unterstützt habe, sagte BMC Racing Team Assistant Director Fabio Baldato. "Auf den letzten vier Kilometern wurde er von Steve Morabito und Ivan Santaromita begleitet. Das war gut für seine Moral. Dann brachte ihn Morabito ans Hinterrad von Nibali, weil es von Gegen- auf Rückenwind wechselte. Das war ein gefährlicher Moment, bei dem jemand eine Attacke versuchen hätte können."


Hören Sie hier mehr Kommentare von Baldato und Evans auf der BMC Racing Team Giro d'Italia Audio Line.