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Cadel Evans (links) fuhr im Windschatten des Gesamtführenden Rigoberto Uran (vorne) und im Finale konnte er an ihm vorbei fahren. (©BMC/Graham Watson.)
Cadel Evans (links) fuhr im Windschatten des Gesamtführenden Rigoberto Uran (vorne) und im Finale konnte er an ihm vorbei fahren. (©BMC/Graham Watson.)

Giro d'Italia, 14. Etappe: Evans holte sich Sekunden

24. Mai 2014

Cadel Evans vom BMC Racing Team sprintete am Samstag am Ende der Bergankunft vor Rigoberto Uran (Omega Pharma-Quick Step) ins Ziel und ergatterte fünf Sekunden Zeitgutschrift auf den Gesamtführenden beim Giro d'Italia.



Kapitäne waren früh alleine
Evans erreichte Rang 21 auf der 164 Kilometer langen Etappe, die über vier kategorisierte Berge führte. Aber es waren die letzten 50 Meter, auf denen er sich verbessern konnte und damit seinen Rückstand auf Uran auf 32 Sekunden verkürzte. Die Rundfahrt dauert noch eine Woche. "Es hätten noch ein paar Sekunden mehr sein können, aber es gab eine Art Welle (andere Fahrer) vor mir", so Evans. Alle sieben der Fahrer direkt hinter Uran in der Gesamwertung machten Zeit auf ihn gut. Am meisten Nairo Quintana (Movistar Team) mit 25 Sekunden, er wurde Etappen-15. Quintana folgte einer Attacke von Domenico Pozzovivo (AG2R La Mondiale) in der Mitte des letzten Anstiegs. Evans blieb im Windschatten von Uran. "Jemand hat am Beginn des Anstiegs ein echt hartes Tempo angeschlagen", sagte Evans. "Das eliminierte viele Fahrer, die Tempo hätten machen sollen wie Samuel Sánchez oder Steve Morabito. Sie hätten später im Rennen am Anstieg an meiner Seite sein können. Alle Kapitäne waren ziemlich früh isoliert."

Quinziato in der Fluchtgruppe
Enrico Battaglin gewann für Bardiani-CSF die zweite Etappe hintereinander. Er war Teil einer 21-köpfigen Gruppe, der auch Manuel Quinziato angehörte. Es war Quinziato, der am letzten Anstieg mit Albert Timmer (Team Giant-Shmano) das Tempo verschärft hatte. Aber weniger als 10 Kilometer vor dem Ziel musste der Italiener plötzlich stoppen. "Ich hatte ein Schaltproblem vor dem letzten Anstieg, aber in der Abfahrt schien es wieder zu passen. Jedoch kam das Problem erneut am letzten Berg auf und ich musste das Rad wechseln. Aber auch Timmer hat das Ziel nicht als Erster passiert. Ich ging in die Fluchtgruppe, weil ich einen Fahrer von Saxo und einen von Omega Pharma gesehen habe und dachte, das wäre taktisch gut."

Hören sie mehr Kommentare von Evans und Quinziato (auf Italienisch) auf der Giro d'Italia Audio Line.

Sehen Sie Fotos vom Rennen auf der BMC Racing Team Flickr Gallerie.