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Cadel Evans feierte am Samstag seinen ersten Saisonsieg bei der Tour of Alberta. (Foto: Georges Lüchinger)
Cadel Evans feierte am Samstag seinen ersten Saisonsieg bei der Tour of Alberta. (Foto: Georges Lüchinger)

Evans holte zweiten Etappensieg in Alberta für das BMC Racing Team

8. September 2013

Cadel Evans gewann sein erstes Rennen der Saison und sorgte für den zweiten Sieg in Folge für das BMC Racing Team bei der Tour of Alberta. Er setzte sich am Samstag am Ende der 169,6 Kilometer langen Etappe im Sprint gegen seine Fluchtgefährten durch.

Glück und Geduld
Cadel Evans verbuchte den 29. Saisonsieg für das BMC Racing Team und den 16. in den letzten Wochen. Er gewann den Sprint am Ende einer kalten und regnerischen Etappe. "Ich habe geschaut, wer in Form ist. Ich dachte, dass Tom Jelte Slagter schnell im Finale ist, wusste aber nicht viel über den Argos Fahrer Simon Geschke. Daher hat es auch etwas Glück und Geduld gebraucht, um bis ganz am Ende zu warten", kommentierte der Australier. Geschke wurde Zweiter, gefolgt von Slagter auf Platz drei. Cadel Evans fügte seiner Bilanz einen weiteren Sieg hinzu. Zuletzt gewann er die erste Etappe beim Critérium du Dauphiné im Juni 2012. Teamkollege Brent Bookwalter kam mit dem Feld fast zehn Minuten später ins Ziel und bleibt auf dem zweiten Gesamtrang. Er liegt einen Tag vor Ende der Rundfahrt 18 Sekunden hinter Rohan Dennis (Garmin-Sharp).

Fluchtgruppe reduzierte sich
Wie auf der Etappe am Freitag - als Bookwalter aus einer sechsköpfigen Fluchtgruppe heraus beinahe gewonnen hätte - reduzierte sich die Fluchtgruppe des Tages laufend. Neun Fahrer waren dabei, die mehr als zehn Minuten Vorsprung herausgefahren hatten. Geschke attackierte 50 Kilometer vor dem Ziel und 16 Kilometer später waren nur noch fünf Mann vorne. "Es ist lange her, seit ich in einer Fluchtgruppe dabei war, die es bis ins Finale geschafft hat", meinte Cadel Evans. "Ich hoffte, weil wir so lange vorne fuhren und es etwas hügelig war, dass die anderen schon etwas müde waren. Für einen Rundfahrtsspezialisten wie ich es bin, war es noch härter, im Finale gegen die anderen bestehen zu können. Am Ende kamen mir dann die Kälte, der Regen, zwei Anstiege und einige raue Strassen entgegen. Es war das perfekte Timing", sagte der Australier.

Hören Sie mehr Kommentare von Cadel Evans (und der Pressekonferenz vor dem Rennen) auf der BMC Racing Team Audio Line.