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Peter Cambré hat in jeder Hotelküche seinen eigenen Arbeitsbereich.
Peter Cambré hat in jeder Hotelküche seinen eigenen Arbeitsbereich.

Chefkoch Cambré verwöhnt BMC Racing Team

28. Juni 2011

Santa Rosa, California

Wenn es ein Erfolgsrezept des BMC Racing Teams bei den Etappenrennen gibt, spielt Peter Cambré ganz sicher eine wichtige Schlüsselrolle.

Kochen liegt in den Genen

Als Kind wuchs er in einer Familie auf, die ein Café und einen Catering Service in Belgien betrieb. Schon sehr früh begeisterte sich Peter Cambré für die hohe Kunst des Kochens. Er kam in die Profi-Radszene, als Cadel Evans das erste Mal ins Gelbe Trikot schlüpfte. "Ein Kollege hat mich angerufen und mir gesagt, dass sie jemanden brauchen, der für Cadels Pressekonferenz kocht. Sie baten mich, Tapas zu machen, was zu jener Zeit meine Spezialität war. Ich blieb eine Woche dort und dann fragten sie (Lotto) mich, ob ich mit zur Vuelta kommen wollte."

Logistische Herausforderung
Seit Peter Cambré nur noch für die acht oder neun Fahrer des BMC Racing Teams kocht, die jeweils an den Rundfahrten teilnehmen, kann er speziell auf ihre Wünsche eingehen. "Marcus Burghardt will immer Avocados und er mag
gespritzten Apfelsaft", so der Belgier. "Es sind wirklich kleine Dinge, die für Wohlbefinden sorgen." Die Logistik sei der härteste Teil des Jobs. An einem typischen Renntag bereitet er das Frühstück vor, eine Jausenbox für die Fahrer für den Weg zum Hotel nach der Etappe, und das Abendessen. "Je nachdem, wann das Rennen beginnt, kann ich das Hotel manchmal lange nicht verlassen und dann muss ich gleich weiter ins nächste fahren", erklärt der Chefkoch. "Das kann manchmal härter und stressiger sein als das Kochen selbst."