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Cadel Evans fuhr ein starkes Zeitfahren und übernahm am Samstag die Gesamtführung. (©BMC/Tim de Waele.)
Cadel Evans fuhr ein starkes Zeitfahren und übernahm am Samstag die Gesamtführung. (©BMC/Tim de Waele.)

Cadel Evans führt Tour de Romandie an

30. April 2011

Signal-de-Bougy, Switzerland

Cadel Evans vom BMC Racing Team übernahm am Samstag die Gesamtführung bei der Tour de Romandie. Mit einem starken achten Rang im zwanzig Kilometer langen Einzelzeitfahren am vorletzten Tag schlüpfte der Ex-Weltmeister ins Leaderjersey.

Sehr zufrieden
An einem Tag, an dem die letzten Starter mit starkem Wind zu kämpfen hatten, belegte Cadel Evans Rang acht. Sein Rückstand auf den Sieger David Zabriskie (Garmin-Cervélo) beträgt 44 Sekunden. Der Australier führt nun 18 Sekunden vor Tony Martin (HTC-Highroad), morgen wartet die letzte Etappe über 164 Kilometer. "Ich bin sehr zufrieden", betonte Cadel Evans. "Vor zwei Wochen konnte ich nicht an den Klassikern teilnehmen, weil ich im Training gestürzt bin. Am Start dieser Tour wusste ich nicht, wo ich stehe. Aber ich habe mit sehr guten Leuten hart gearbeitet, deshalb konnte ich wieder auf einem hohen Niveau einsteigen."

Freude bei BMC
Cadel Evans gewann diese Rundfahrt auch im Jahr 2006. Heute streift er sich zum zweiten Mal in der Saison das Leadertrikot über. Der Australier feierte bereits den Gesamtsieg bei Tirreno-Adriatico im letzten Monat. "Diese Rundfahrt hier ist mir immer schon gelegen", erläuterte der Weltmeister des Jahres 2009. "Ich habe einmal hier in der Romandie gelebt, es fühlt sich also ein bisschen heimisch an. Für BMC als Schweizer Unternehmen ist es natürlich ein wichtiges Rennen."

Starkes Team
Das BMC Racing Team werde auf der letzten Etappe am Sonntag sehr wachsam sein, betonte John Lelangue, der Sportliche Leiter des BMC Racing Teams. "Ich bin zuversichtlich, wir haben ein komplettes Team mit sieben Fahrern, die sicher alles geben werden, um das Trikot zu verteidigen", so der Belgier. "Wir müssen vorsichtig sein, weil es eine kurze und schwere Etappe ist. Wir machen uns mehr Gedanken um Alexandre Vinokourov (Dritter in der Gesamtwertung mit einem Rückstand von 19 Sekunden) als um Tony Martin. Der Kasache hat schon bewiesen, dass ihm solche Etappen liegen, wie man an seinem Sieg am Freitag gesehen hat."

Phinney nach Sturz ok
Taylor Phinney und seine BMC Zeitfahrmaschine TT01 in der Special Edition "Stars and Stripes" hatten keinen guten Tag. Der amerikanische Zeitfahrmeister krachte etwa 700 Meter nach dem Start in eine Mauer. "Ich denke, ich war etwas zu nervös", so der 20-Jährige. "Meine Cleats und Schuhe waren beschädigt. Ich tat mir an der Hüfte und am Rücken weh, aber meine Knie, meine Ellbogen und meine Schulter blieben verschont. Es hat vielleicht schlimmer ausgesehen als tatsächlich war."