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Taylor Phinney holte sich sein "Stars and Stripes" Trikot zurück, das er 2010 erstmals gewonnen hatte.(Foto: ©Casey B. Gibson, www.cbgphoto.com.)
Taylor Phinney holte sich sein "Stars and Stripes" Trikot zurück, das er 2010 erstmals gewonnen hatte.(Foto: ©Casey B. Gibson, www.cbgphoto.com.)

Phinney vom BMC Racing Team ist amerikanischer Zeitfahrmeister

25. Mai 2014

Taylor Phinney vom BMC Racing Team gewann seinen zweiten nationalen Titel im Einzelzeitfahren. Er dominierte die amerikanischen Meisterschaften am Samstag in beeindruckender Manier.

"Fühlte mich gut und schnell"
Phinney gewann mit einem Vorprung von 51 Sekunden auf den Zweitplatzieren Tom Zirbel (Team Optum presented by Kelly Benefit Strategies). Seit 2009 hatte es keinen Sieg bei den Titelkämpfen mit so einem grossen Vorsprung mehr gegeben. Phinney war 1:24 Minuten schneller als der Drittplatzierte David Williams (5-Hour Energy presented by Kenda). Für ihn war es nach 2010 der zweite Titelgewinn. "Ich war überraschend nervös heute. Ich ging mit einem Gefühl ins Rennen, dass ich nur verlieren konnte. Daher war ich richtig glücklich, als es endlich los ging und ich mich gut und schnell gefühlt hatte. Es gab positives Feedback bezüglich der Zwischenzeiten", so der Amerikaner. Phinneys Sieg war sein vierter in dieser Saison. Im Februar gewann er die erste Etappe im Einzelzeitfahren der Dubai Tour auf dem Weg zum Sieg in der Gesamtwertung. In der Vorwoche fuhr er auf der fünften Etappe der Amgen Tour of California die letzten 25 Kilometer solo zum Sieg. "Es ist immer eine grosse Ehre, wenn man hier siegen kann. Ich habe vor vier Jahren gewonnen, dann konnte ich zwei Mal hintereinander nicht teilnehmen. Es ist ein ganz spezielles Gefühl." Sein Sieg war der 14. des BMC Racing Teams in dieser Saison.

"Druck ist weg"

Phinney machte sich klein auf seiner BMC timemachine TM01. Beim Wendepunkt hatte er 13 Sekunden Vorsprung auf Zirbel auf der 30,9 Kilometer langen Strecke, die zwei Mal hin und retour führte. Sein Vorsprung vergrösserte sich jedes Mal, als BMC Racing Team Sportdirektor Max Sciandri die Zwischenzeiten aus seinem Acura TSX Sport Wagon durchgab. "Taylor war in Kalifornien etwas enttäuscht gewesen, als er von Bradley Wiggins geschlagen worden war. Aber das das hat ihn im Training gepusht. Nun hat er gewonnen und der Druck ist weg. Jetzt kann er seinen Sieg geniessen und morgen denken wir dann ans Strassenrennen", sagte Sciandri. Phinney wird von seinem Teamkollegen Peter Stetina im 165,5 Kilometer langen Titelkampf begleitet. Es geht vier Mal auf den Lookout Mountain. "Ich bin jetzt entspannt, habe keinen Druck mehr. Ich kann morgen relaxter in den Titelkampf starten, den Druck auf anderer Teams verteilen und den Hinterrädern folgen", blickte Phinney voraus.

Hören Sie mehr Kommentare von Phinney und Sciandri auf der BMC Racing Team Audio Line.

Sehen Sie Fotos vom Rennen auf der BMC Racing Team Flickr Gallerie.

Sehen Sie YouTube Videos von Phinneys Sieg und der Siegerehrung.
http://bit.ly/1mfZWqG