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Das BMC Racing Team wird an keinen Protesten gegen das Funkverbot teilnehmen. (©BMC/Tim de Waele)
Das BMC Racing Team wird an keinen Protesten gegen das Funkverbot teilnehmen. (©BMC/Tim de Waele)

BMC Racing Team wird Funkverbot akzeptieren

24. Februar 2011

Santa Rosa, California

Das BMC Racing Team werde nicht an den geplanten Protesten gegen das Funkverbot teilnehmen, betonte Jim Ochowicz, BMC Racing Team General Manager. Dieses wurde von der UCI für Rennen unterhalb der Ebene der WorldTour verhängt.

Funk gehört zum Sport

Der Radsport sei modern, orientiere sich an TV und Internet und anderen Massenmedien, meinte Jim Ochowicz. "Die Technologie hat den Sport in vielen Belangen weitergebracht - angefangen von den Karbonrahmen, in der Leistungsüberwachung, bezüglich neuer Produkte und dem Funk", erklärte der Amerikaner. "Funkgeräte gehören in den Sport, um die Sicherheit und die Kommunikation zu gewährleisten."

Gefährliche Situationen
Jim Ochowicz blickt selbst auf eine lange Geschichte in der Entwicklung der Verwendung des Funks im Peloton zurück. Er war Eigentümer und General Manager des Motorola Cycling Teams, das das Kommunikationssystem im Feld 1991 eingeführt hat. "Davor mussten wir mit den Autos direkt ins Peloton fahren, das Fenster öffnen und die Anweisungen zum Fahrer hinausschreien", beschreibt er. "Das konnte überall sein, ganz vorne oder ganz hinten im Feld, während dem Rennen. Die meisten heutigen Fahrer und Teamdirektoren waren in diesen Tagen damals nicht dabei, aber ich war es. Es gab oft gefährliche Situationen."

Regeln befolgen
Das BMC Racing Team werde trotzdem die festgelegten Regeln der UCI respektieren, betonte Jim Ochowicz. "Wir werden den Veranstaltern keine Steine in den Weg legen mit negativen Aktionen. Aber wir appellieren an die UCI, mit den entsprechenden Partnern einen Kompromiss herauszuarbeiten. Das ist im Interesse aller, die es betrifft."