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Karsten Kroon (links) und Brent Bookwalter haben beide das Schlüsselbein gebrochen und hoffen auf schnelle Genesung. ©BMC/Tim de Waele.
Karsten Kroon (links) und Brent Bookwalter haben beide das Schlüsselbein gebrochen und hoffen auf schnelle Genesung. ©BMC/Tim de Waele.

Update Verletzungen Bookwalter und Kroon

6. April 2011

Santa Rosa, California

Die beiden BMC Racing Team Fahrer Brent Bookwalter und Karsten Kroon erholen sich planmässig von ihren Verletzungen. Beide brachen sich das Schlüsselbein - Bookwalter bei der Katalonienrundfahrt, Kroon bei der Flandernrundfahrt.

Keine Operation für Kroon
Nach der Untersuchung von Karsten Kroons Schulter durch einen Spezialisten wurde entschieden, dass keine Operation am linken Schlüsselbein nötig ist. Der Niederländer zog sich die Verletzung am Sonntag durch eine Kollision mit einem anderen Fahrer zu. Der Tour de France Etappensieger aus dem Jahr 2002 trägt auf dieser Seite der Schulter schon eine Platte, weil er an dieser Stelle schon einmal einen Bruch verzeichnete. "In den nächsten 7-10 Tagen werden wir wieder röntgen. Danach entscheiden wir, ob er schon leicht trainieren kann. Es wäre schön, wenn er in vier Wochen schon den gesamten Trainingsumfang absolvieren könnte", so der Arzt des BMC Racing Teams, Dr. Max Testa. Karsten Kroon meinte: "Der Druck auf den Bruch beim Radfahren ist gut, weil es dadurch alles zusammenpresst. Die Schmerzen sind aber ein Problem. Es könnte möglich sein, in Lüttich zu starten (24. April). Aber das wäre ein Einsatz, um den Team zu helfen und um zu zeigen, wie zäh ich bin."

Bookwalter geht es gut
BMC Racing Teamarzt Dr. Eric Heiden betonte, dass die Operation an Brent Bookwalters linkem Schlüsselbein am vergangenen Mittwoch gut verlaufen sei. Dieser stürzte auf regennasser Fahrbahn während der letzten Etappe der Katalonienrundfahrt am 26. März. Wenn alles nach Plan laufe, könne er in zwei Wochen wieder trainieren, meinte Brent Bookwalter. "Ich habe gelernt, wie wichtig Geduld in solchen Situationen ist. Um wieder fit zu werden, muss ich gerade am Anfang alles richtig machen. Mein Ziel ist es, nun die Balance zu finden. Ich muss meinem Körper die nötige Zeit zur Erholung geben und trotzdem irgendwie dranbleiben, damit ich so bald wie möglich wieder ein hohes Niveau habe. Ich kann nicht oft genug betonen, wie unglaublich gut mich das Team während dieses ganzen Genesungsprozesses unterstützt."