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Alessandro Ballan animierte das Rennen, als er weniger als 20 Kilometer vor dem Ziel attackierte. (©BMC/Tim de Waele.)
Alessandro Ballan animierte das Rennen, als er weniger als 20 Kilometer vor dem Ziel attackierte. (©BMC/Tim de Waele.)

Dritter und vierter Rang für das BMC Racing Team bei der Flandernrundfahrt ("Ronde van Vlaanderen")

1. April 2012

Bei der am Sonntag ausgetragenen Flandernrundfahrt (Ronde van Vlaanderen) belegte Alessandro Ballan den dritten und Greg Van Avermaet den vierten Rang für das BMC Racing Team. Derweil gewann Tom Boonen (Omega Pharma-Quick Step) den Klassiker zum dritten Mal.

Ballan versucht Boonen abzuschütteln
Gewann Ballan das Rennen im Jahr 2007, so realisierte der Italiener dieses Jahr die fünfte Top-Ten-Klassierung seiner Karriere bei der "Ronde van Vlaanderen". Dabei konnte Ballan bei der vorletzten Steigung beim Paterberg nur knapp einen Sturz verhindern. Beim letzten von drei Anstiegen zum Oude Kwaremont sprengte er mit seinem Antritt die Spitze. Nur Boonen und der spätere Zweite Filippo Pozzato (Farnese Vini-Selle Italia) konnten mit dem früheren Rad-Weltmeister mitgehen, als dieser seinen Vorstoss 18 Kilometer vor dem Ziel der über 256.9 Kilometer führenden Classique lancierte. „Das Rennen war äusserst hart. Die ersten 100 Kilometer wurden sehr schnell gefahren“, blickte Ballan zurück. „Ich habe in der Schlussphase mehrfach versucht zu attackieren. Boonen war aber zu stark. Für mich war es heute eine gute Darbietung.“ Nachdem Ballan auf den verbleibenden vier Kilometern drei Mal attackierte, konnte er nicht mehr reagieren, als Boonen den Sprint 300 Meter vor dem Ziel anzog. Der Podestplatz war Ballan’s vierte Top-Ten-Platzierung in diesem Jahr, nachdem er bereits bei der Strade Bianche (4.), bei Mailand-San Remo (8.) und bei E3-Harelbeke (9.) zu den Besten gehörte.

Gut ausgeführter Plan
Van Avermaet gewann 38 Sekunden später den Sprint des Feldes um sein bisher bestes Ergebnis bei der Flandernrundfahrt einzufahren. Dies war seine fünfte Top-Ten-Platzierung in dieser Saison. Zwei Fahrer in den Top-Fünf zu haben und zugleich keine verletzten Fahrer vor dem am nächsten Sonntag anstehenden Klassiker Paris-Roubaix zu verzeichnen, fasste BMC Racing Team Directeur Sportif John Lelangue als „herrlichen Tag für das Team“ zusammen. „Wir wussten, dass wir uns im ersten Teil zurück halten mussten, um im Final ein starkes Team zu stellen“, sagte Lelangue. „Als wir Ballan in der Spitzengruppe hatten, mussten wir natürlich mit Boonen und Pozzato fahren. Mit Ballan in der Spitzengruppe und Greg Van Avermaet in der zweiten Gruppe wären wir auch parat gewesen für einen Sprint, wenn es zwischen diesen Gruppen nochmals zu einem Zusammenschluss gekommen wäre.“

Hincapie schreibt Geschichte
George Hincapie kam auf dem 52. Rang für das BMC Racing Team ins Ziel. Damit erreichte er zum 17. Mal das Ziel des Belgischen Klassikers und verbesserte den Rekord von Briek Schotte. Der dreifache amerikanische Strassen-Meister meinte, dass er sich so einen Rekord nie hätte vorstellen können, als er vor 19 Jahren mit dem Radrennsport begann. „Dies ist eines der härtesten Rennen der Welt. Für einen Kerl aus New York, der einfach ins kalte Wasser sprang, ist es ziemlich cool, diesen Rekord bei der Flandernrundfahrt zu brechen“, meinte Hincapie. „Bevor man nicht tiefe Kenntnisse über den Radrennsport im allgemeinen und in Belgien im speziellen hat, ist es schwierig zu verstehen, wie grossartig dieses Rennen ist und welch wichtigen Stellenwert es im Welt-Radrennsport einnimmt.“

Interviews nach dem Rennen mit den BMC Racing Team Fahrern (in verschiedenen Sprachen) können von der BMC Racing Team AudioLine herunter geladen werden:
http://www.bmcracingteam.com/news/audio-line/

Fotos des BMC Racing Teams vom Rennen: flic.kr/s/aHsjyMEUBW