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Marco Pinotti war einer von vier BMC Racing Team Fahrern, die am Wochenende zu Meisterehren kamen. (©Sirotti.)
Marco Pinotti war einer von vier BMC Racing Team Fahrern, die am Wochenende zu Meisterehren kamen. (©Sirotti.)

BMC Racing Team eroberte drei weitere nationale Titel

23. Juni 2013

Am Sonntag holten Thor Hushovd (Strassenmeisterschaft in Norwegen), Marco Pinotti (italienische Zeitfahrmeisterschaft) und Michael Schär (Strassenbewerb in der Schweiz) jeweils einen nationalen Titel. Am Samstag hatte sich Ivan Santaromita den italienischen Meistertitel im Strassenbewerb gesichert.

Unvergesslicher Moment
"Die vier Titel stehen für einen unvergesslichen Moment in der Teamgeschichte", sagte BMC Racing Team Präsident/General Manager Jim Ochowicz. "Das sind grossartige Neuigkeiten für das BMC Racing Team, denn nationale Meistertitel haben im Radsport eine grosse Bedeutung - genauso wie das Regenbogentrikot. Das macht die Saison 2013 erfolgreich und erinnert bis 2014 an den Erfolg. Das ist etwas Besonderes." Zudem haben am Sonntag mehrere BMC Racing Team Fahrer Top-Ten Resultate erreicht: Strassen-Weltmeister Philippe Gilbert und Greg Van Avermaet verbuchten die Ränge sechs und sieben bei den belgischen Strassenmeisterschaften. Marcus Burghardt wurde Zehnter bei den Titelkämpfen auf der Strasse in Deutschland. Thor Hushovd hatte am Donnerstag bei den norwegischen Zeitfahrmeisterschaften Silber erobert und am Dienstag Gold im Mannschaftszeitfahren.

Hushovd solo zum Sieg

In seiner norwegischen Heimatstadt Grimstad attackierte Hushovd etwa 25 Kilometer vor dem Ziel des 198 Kilometer langen Rennens. Er konnte den Zweitplatzierten Alexander Kristoff und den Dritten Edvald Boasson Hagen auf Distanz halten. "Es waren tausende Zuschauer am Strassenrand, das hat mich motiviert und ich konnte alles aus mir herausholen. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich mich zuletzt so stark gefühlt habe. Schade, dass ich nicht für die Tour de France nominiert wurde. Aber wie ich in der Vergangenheit gesagt habe, respektiere ich die Entscheidung der Mannschaft." Es war Hushovds dritter Strassenmeistertitel nach seinen Siegen 2004 und 2010.

Pinotti mit Titel Nummer sechs
Marco Pinotti holte den italienischen Titel im Zeitfahren zum sechsten Mal. Mit seiner BMC Timemachine TM01 war er 1:11 Minuten schneller als der Zweitplatzierte Stefano Pirazzi (Bardiani Valvole-CSF Inox). Der Drittplatzierte Adriano Malori (Lampre-Merida) lag im 39 Kilometer langen Kampf gegen die Uhr 1:28 Minuten zurück. "Wir wollten das Jersey zurück, es hat mir in den letzten beiden Jahren gefehlt. Ich wollte den Rekord aufstellen und zeigen, dass ich immer noch stark bin." Pinotti bedankte sich bei den BMC Racing Team Managern, die ihm erlaubt hatten, beim Critérium du Dauphiné vorzeitig auszusteigen, weil er sich müde gefühlt hatte. "Ich konnte mich gut erholen und mich speziell auf die Titelkämpfe vorbereiten. Es ist schön, dass es vom Team die volle Unterstützung gab." Marco Pinotti hatte den Titel im Zeitfahren in den Jahren 2005, 2007, 2008, 2009 und 2010 gewonnen. Er war Zweiter im Jahr 2006 und Dritter 2004 und 2012.

Schär gewann den Sprint

Michael Schär hatte sich stark gefühlt, als er attackierte. Im 192 Kilometer langen Rennen war der Schweizer Teil einer Fluchtgruppe, der auch Titelverteidiger und Mannschaftskollege Martin Kohler angehört hatte. "Ich wusste, dass ich einen langen Sprint angehen musste. Ich habe das diese Woche viel trainiert, das war ein Vorteil", kommentierte Schär. Er gewann vor Martin Elmiger (IAM Cycling) und feierte seinen ersten Sieg, seit er 2006 Profi wurde. Martin Kohler wurde im Sprint Dritter, Danilo Wyss vom BMC Racing Team verbuchte Platz zehn. Michael Schär: "Daran werde ich mich immer erinnern. Ich bin glücklich. Und was mich noch mehr freut ist, dass so viele Leute hier sind, die sich mit mir freuen. Normalerweise bin ich ein Helfer, nun habe ich meinen eigenen Sieg." Zwei Fahrer vom BMC Devolopment Team kamen ebenso zu Meisterehren in der Schweiz. Silvan Dillier und Stefan Küng fuhren auf die Ränge sechs und sieben bei den Männern und verbuchten Gold und Silber im U-23-Bewerb.