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Ronnie Schildknecht gewinnt Ironman Florida in Rekordzeit!

7. November 2011

Wenige Wochen nach dem zweiten Rang am Ironman 70.3 Austin, gewinnt Schildknecht mit einer unglaublichen Performance den Ironman Florida mit einer Endzeit von 7:59:42, was für den Zürcher einen persönlichen Rekord über die Ironmandistanz darstellt.

Schlechter Tag - gute Form

Nachdem Schildknecht an den Weltmeisterschaften auf Hawaii das Rennen frustriert abbrach, entschied er sich kurzerhand seine gute Form an zwei Wettkämpfen auf dem Amerikanischen Festland unter Beweis zu stellen. Am Ironman 70.3 im texanischen Austin zeigte er mit der besten Radleistung des Tages, was an den Ironman Weltmeisterschaften hätte möglich sein können und musste sich nur dem Dominator über die Halfironmandistanz, Michael Raelert, geschlagen geben.

Ironman Florida: Back to the roots!

Dass er sich von den Strapazen der Halbdistanz gut erholt hatte, ja gar noch an Fitness hinzu gewonnen hatte, zeigte der Zürcher am vergangenen Wochenende anlässlich des Ironman Florida: Dort wo Schildknecht seine Ironmankarriere im Jahr 2002 begonnen hatte und auf Anhieb in den Top10 finishte wollte der Zürcher diesmal triumphieren. Nach Zürich sollte es der zweite Ironmansieg im Jahr 2011 werden - ein Novum für Schildknecht, welcher bis anhin seine Saisonhöhepunkte voll und ganz auf den Ironman Zürich und die Ironmanweltmeisterschaften in Hawaii ausgerichtet hatte.

SubA ermöglicht Sub8

Bald zeichnete sich ab, dass der Athlet des ewz power teams einen sehr guten Tag erwischt hatte. Auf den 3.8 Kilometern des Schwimmabschnittes gelang es Schildknecht die erste grosse Gruppe zu halten und mit bescheidenem Rückstand auf seinen bevorzugten Wettkampfabschnitt zu wechseln. Die 180 Kilometer absolvierte er kontrolliert  aber in horrendem Tempo, was in einer Radzeit von 4:19:55 resultierte. Dass ein sehr schneller Radsplit für eine Endzeit von unter acht Stunden von hoher Bedeutung ist war auch den Entwicklern der timemachine TM01 klar, weshalb sie verschiedene technische Innovationen unter dem Faktor SubA (in Anspielung auf Sub8) zusammenfassten (mehr dazu hier).

Marathon in 2:43:47(!)

Schildknecht wechselte  gleichzeitig mit Bonney und Vytrisal auf den abschliessenden Marathon. Das Tempo, welches der Zürcher auf dem Laufabschnitt vorlegte, war für seine direkten Widersacher zu viel des Guten und so fand er sich bald alleine an der Spitze wieder. Ein Blick auf die Uhr verriet, dass Schildknecht mit der vorgelegten Laufgeschwindigkeit, gar die 8 Stundenmarke unterbieten könnte. Auf den letzten Kilometern wurde dies auch dem sicheren Gewinner bewusst und so mobilisierte er die letzten Kräfte, um den persönlichen Rekord zu realisieren. Mit einer fantastischen Zeit von 7 Stunden 59 Minuten und 42 Sekunden überquerte Schildknecht euphorisch die Ziellinie und liess sich minutenlang von den Fans im Zielbereich feiern.