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Georges Probst wohlbehalten wieder zurück

23. June 2011

Vom Ende der Welt bis zum Äquator - so lautet das Resümee der letzten Reise von Georges Probst. Der 66-jährige Neuchâtelois hat seine Reise, die ihn von Patagonien über Argentinien und Bolivien nach Quito führte, unter Dach und Fach gebracht. Trotz vielen Unvorhersehbarkeiten, Ärgernissen und Überraschungen hat er die 10 474 km in etwas mehr als fünf Monaten (vom 7. Januar bis 9. Juni) zurückgelegt. Sein Geheimnis für seine Unermüdlichkeit: „Um Erfolg zu haben, muss man Schwierigkeiten die Stirn bieten, selbst den am wenigsten vorhersehbaren, indem man die bestmögliche Lösung sucht."

Am vergangenen Mittwoch kam er in etwas mehr als sechs Monaten in Quito (Ecuador) an, nachdem er am 7. Januar in Patagonien (Argentinien) aufgebrochen war. Donnerstag hat er noch seine letzte Etappe bis zur Mitte der Erde absolviert, wobei er den Äquator überquerte. Ein symbolisches Ende für diesen leicht verrückten Abenteurer. Die letzten Stunden des Abenteuers waren hektisch für den Mann aus Cortaillod. „Zwei Tage vor dem Ende meiner Reise wurde ich Opfer eines versuchten Angriffes in Quito", erzählt er. „Das war recht stressig. Ich musste mich von Polizisten bis nach Peru begleiten lassen." Nicht wirklich beruhigt zog es der tapfere Georges vor, seinen Aufenthalt in Ecuador abzukürzen, um schneller als vorgesehen wieder in die Schweiz zurückzukehren. „Ich bin am Freitag angekommen und bin froh, wieder da zu sein", meldet er aus La-Vue-des-Alpes. Zwischen Argentinien und Ecuador hat Georges Probst sein blaues Wunder erlebt. „Ich habe Außergewöhnliches erlebt und gelitten wie nie zuvor. Es war unglaublich", ruft er - erleichtert und glücklich.

Website Georges Probst