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Philippe Gilbert trieb seine BMC timemachine TMR01 zu einem Top-Ten-Platz. Er war somit der beste BMC Racing Team-Fahrer. (©BMC/Graham Watson.)
Philippe Gilbert trieb seine BMC timemachine TMR01 zu einem Top-Ten-Platz. Er war somit der beste BMC Racing Team-Fahrer. (©BMC/Graham Watson.)

Tour of Qatar, 3. Etappe: Gilbert Achter

11. February 2014

Als stärkster Fahrer des BMC Racing Teams fährt Philippe Gilbert beim Einzelzeitfahren der Tour of Qatar auf den achten Rang.?

Die Etappe:
Das 10,9-Kilometer lange Einzelzeitfahren wurde teilweise auf dem Losail International Motor Racing Circuit durchgeführt. Stetiger Nordwestwind mit Geschwindigkeiten um die 30 km/h beeinträchtigte die Fahrer, da diese immer wieder Richtungsänderungen auf der Rennstrecke vornehmen mussten.

Auf dem Podium:
Michael Hepburn (Orica-GreenEDGE) trug den Sieg mit einer Zeit von 13:28 Minuten davon. Er verwies Lars Boom (Belkin Pro Cycling Team) um eine Sekunde und Daniele Bennati (Tinkoff-Saxo) um 6 Sekunden auf die Plätze.

Highlights des BMC Racing Teams:
Gilbert, ehemaliger Belgischer Meister im Zeitfahren, lag mit 15 Sekunden Rückstand auf den Sieger im Ziel auf dem achten Rang. Zwei weitere BMC Racing Team-Fahrer klassierten sich mit Greg Van Avermaet (17.) und Silvan Dillier (18.) in den Top 20. Beide büssten 23 Sekunden auf die Siegerzeit ein.

In der Gesamtwertung:
Niki Terpstra (Omega Pharma-Quick-Step) behauptete die Führung im Gesamtklassement mit 21 Sekunden Vorsprung auf Jürgen Roelandts (Lotto Belisol). Gilbert ist nun im Gesamtklassement der bestklassierte BMC Racing Team-Fahrer und liegt mit 1:21 Minuten Rückstand auf dem 12. Rang. Sein Teamkollege Michael Schär befindet sich als Sechzehnter mit einem Rückstand von 1:34 Minuten ebenfalls in den Top 20.?

Fazit von Gilbert:
«Der Wind war sehr stark und änderte immer wieder die Richtung. Wenn man den Wind frontal zu spüren bekam, musste man alles geben, da man wusste, dass es auf dem Rückweg einfacher gehen wird. Ich bewegte mich nie über dem Limit. Als ich von Sport Director Valerio Piva hörte, dass ich auf den absolvierten zwei Kilometern eine gute Zeit realisierte, bekam ich einen Motivationsschub. Ich versuchte gegen den Schluss immer schneller und schneller zu fahren. So wurden die letzten 700 bis 800 Meter speziell hart. Ich fuhr wie alle anderen voll ausgepumpt im Ziel ein.»?

Technische Spezifikation:
Gilbert und verschiedene andere Fahrer vom BMC Racing Team fuhren mit der BMC timemachine TMR01, ausgestattet mit speziellen 55-Zahn-Kettenringen. Gilbert verwendete Shimano Dura-Ace 9000 C75 Räder und seine Elite-Flaschenhalter wurden für eine optimale Aerodynamik entfernt.

Das Fazit von Sport Director Valerio Piva:
«Es war ein spezielles Zeitfahren mit viel Wind. Philippe hatte mit dem Verwenden des 55-er-Front-Kettenrings eine gute Wahl getroffen. Er fuhr sehr kraftvoll, wissend, dass er nicht zu den absoluten Spezialisten gehört. Er zeigte aber, nicht zuletzt im Vergleich zu Fabian Cancellara, dem mehrfachen Weltmeister im Zeitfahren, ein sehr gutes Rennen. Zufrieden bin ich aber auch mit Greg Van Avermaet und dem jungen Silvan Dillier. Ich erwarte auch im morgigen Rennen viel Wind mit vielen Ausreissversuchen im Rennverlauf. Ich möchte, dass sich das Team wie am ersten Tag präsentiert. Entsprechend war es heute nicht so wichtig, dass jene Fahrer, die keine Spezialisten im Zeitfahren sind, nicht ganz vorne klassiert waren.?

Vorschau:
Die 4. Etappe von morgen, Mittwoch, führt über 135 Kilometer in den Osten von Dukhan Beach nach Mesaieed.

Hören Sie die kompletten Kommentare von Dillier, Gilbert und Piva auf der BMC Racing Team Audio Line.

Hier finden Sie Fotos vom Rennen.