Veuillez choisir votre pays et votre langue
Benelux, Français

team news

Silvan Dillier (vorne)  und zwei weitere Fluchtgefährten fuhren fest 60 Kilometer vorne. (©BMC/Graham Watson.)
Silvan Dillier (vorne) und zwei weitere Fluchtgefährten fuhren fest 60 Kilometer vorne. (©BMC/Graham Watson.)

Tour de Romandie, 1. Etappe: Dillier in der Fluchtgruppe

30. April 2014

Silvan Dillier vom BMC Racing Team war Teil einer dreiköpfigen Fluchtgruppe, die am Mittwoch auf der Wetter bedingt verkürzten Etappe der Tour de Romandie mehr als die Hälfte des Rennens vorne fuhr.

Der Kurs:
Ursprünglich standen 200,9 Kilometer von Ascona nach Sion auf dem Programm. Es sollte über zwei kategorisierte Berge gehen. Schnee auf dem Simplonpass zwang die Organisatoren, die Etappe zu kürzen. Daher führte sie nur über 88,5 Kilometer. Der Start erfolgte in Brigerbad und führte nur über den Anstieg der Kategorie 2 von Lens.

Die Fluchtgruppe des Tages:

Weniger als fünf Kilometer nach dem Start setzte sich Dillier mit Reto Hollenstein (IAM Cycling) und Boris Vallée (Lotto Belisol) ab. Das Trio kam nie mehr als drei Minuten weg und das Feld stellte sie 27 Kilometer vor dem Ziel.

Attacke über Attacke:

Der Anstieg und die Abfahrt ins Ziel waren von viel Action geprägt: Johann Tschopp (IAM Cycling) attackierte und schlüpfte ins Bergpreistrikot. Vincenzo Nibali (Astana Pro Team) jagte die Abfahrt hinunter und setzte sich 25 Sekunden ab, bevor er gestellt wurde und Thomas Voeckler (Team Europcar) versuchte es auf dem letzten Kilometer, aber auf den letzten 100 Metern wurde er überholt.

Das Podium:
Michael Albasini (ORICA-GreenEDGE) gewann den Sprint aus einem reduzierten Feld vor Jesús Herrada (Movistar Team) und Ramunas Navardauskas (Garmin-Sharp).

Best platzierter Fahrer des BMC Racing Teams:

Darwin Atapuma, auf Platz 45 mit einem Rückstand von vier Sekunden auf den Etappensieger, war der best platzierte Fahrer des BMC Racing Teams.

Verletzungen:

Tejay van Garderen nahm die Etappe nach seinem Sturz beim Prolog am Dienstag in Angriff. "Wir haben ihn vor dem Start auf seinem Rad getestet und beschlossen, es zu versuchen", sagte BMC Racing Team Chief Medical Officer Dr. Max Testa. "Es lief ziemlich gut. Er konnte die Etappe beenden und musste nur am steilen Teil des Anstiegs die erste Gruppe ziehen lassen, weil er nicht stehend fahren konnte und vorwiegend mit dem rechten Fuss fahren musste." Während des Rennens stürzten sowohl Danilo Wyss und Dominik Nerz. Nerz kam schlechter davon. "Auf der letzten Abfahrt in einer Kurve hat er die Kontrolle über das Rad verloren und stürzte auf die rechte Seite. Es schaut nach oberflächlichen Abschürfungen und Prellungen aus, aber ohne funktionelle Einschränkungen. Hoffentlich geht es wieder bis morgen", so Testa.

Was Dillier sagte:

"Ich habe gesehen, dass ein paar Fahrer attackiert haben und das Feld hat nicht wirklich reagiert. Dann sah ich Hollenstein vorne und ich habe mir gesagt, dass ich es versuchen werde und dann sehe, ob wir weg kommen oder ob sie uns wieder einholen werden. Dann waren wir vorne ein Trio und wollten so lange wie möglich vorne bleiben. Aber das Feld hat am Beginn des Anstiegs richtig Gas gegeben und uns eingeholt."

Was Sportdirektor Yvon Ledanois sagte

"Die Fluchtgruppe war nicht schlecht, aber es wäre besser gewesen, wenn sie fünf oder sechs Mann gewesen wären. Das Resultat (der Etappe) war nicht wirklich gut, wir hatten nur einen Fahrer - Darwin Atapuma - in der ersten Gruppe dabei. Er hatte heute gute Beine. Mit der zweiten Gruppe kamen Peter Velits und Nerz."

Hören Sie mehr Kommentare auf der BMC Racing Team Audio Line.

Sehen Sie Fotos vom Rennen auf der BMC Racing Team Flickr Gallerie.